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20. Januar 2018

LITTLE ROGER & THE HOUSEROCKERS

mit WELL BAD live im Gasoline...!

Presseecho: Bericht der Rheinischen Post vom 24.01.2018

"GELDERN Zu seiner ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatte der Culturkreis Gelderland in den „Gasoline Blues Club“ ins Freizeit Center Janssen eingeladen. Mit „Little Roger & The Houserockers“ und der Formation „WellBad“ waren gleich zwei in der Szene renommierte Bands vertreten.
Felix Pickers freute sich über die rund 270 Gäste, die schon beim ersten Stück „Wake up call“, dem „Weckruf“, aktiv in das Geschehen einbezogen wurden. „Later than you think“ sang Roger C. Wade, der sich seit mehr als 20 Jahren mit Blues und Boogie als Frontmann und begeisternder Mundharmonikaspieler in der Zunft deutscher Bluestraditionalisten einen Namen gemacht hat. Zusammen mit seiner Frau Marion am E-Piano, Tilmann (T-Man) Michalke (Gitarre), Rockin Roman Lieutenant (Bass) und Chris Seidel (Drums) boten die „Houserockers“ eine einmalige Mischung aus Blues und Boogie der 40er und 50er Jahre, die den Chicago-, Memphis- und West-Coast-Blues ebenso wie die Piano-Boogies und den Swinging Jump Blues widerspiegelte. Little Roger sang seine Botschaften voller Leidenschaft und abwechslungsreich in Bezug auf Rhythmus und Auswahl der Tempi. Dazu kam der wunderbar markante Klang seiner Blues Harp mit all ihren Schattierungen, die er ganz im Stil seiner Vorbilder Little Walter und George „Harmonica“ Smith spielte. Die Drums klangen authentisch. Marion Wade am Klavier war mit ihren rollenden Shuffles und Boogies nie dominant, sondern eher swingend präsent. Der Kontrabass lieferte einen unverwechselbaren Beat. Gitarrist T-Man Michalke, fest in der Tradition der 50er Jahre verwurzelt, sorgte für glühenden Sound, gutes Timing in ausgewogener Balance und setzte wunderbar transparente Füllungen mit subtilen Akkorden ein. Es war zu hören, dass Roger, T-Man und Marion seit über 25 Jahren ein musikalisches Team sind; ein sympathisches Ensemble, das mit viel Applaus die erste Runde beendete.
Für ein Kontrastprogramm sorgte danach die Gruppe „WellBad“. Der 28-jährige Hamburger Sänger und Songwriter Daniel Welbat, Spross einer bekannten Künstlerfamilie, mischt derzeit mit seinem neuen Album „The Rotten“ die Blues-Szene auf, ist live ein leidenschaftliches Powerpaket und hinterlässt mit seiner exzellenten Band beeindruckte Kritiker ebenso wie ein begeistertes Publikum. Als „Bluesrock des neuen Jahrtausends“ werden die Musiker (Bass: Stefan Reich, Gitarre: Lennard Eggers, Drums: Jonas Vom Orde, Keys und Trumpet: Joachim Refardt) um Welbat bezeichnet, die mit Funkrhythmen und Crossover-Elementen die Bühne rockten. Mit schrulligen Wortspielereien, intensivem körperlichen Einsatz und einer mal gurgelnden, kratzigen, aber manchmal auch überraschend klaren Tenorstimme erzeugte das extrovertierte, bärtige „Welbat-Ungetüm“ ein prickelndes Bluesfeeling der anderen Art ohne Genregrenzen: „Eine modern interpretierte Form von Blues für Leute, die gar nicht wissen, dass sie auf Blues stehen.“
Wild und explosiv zogen die Musiker aus dem Norden bei „Poor Mary“ alle Register. Im Dirty Blues „Happy Worst Day“ und „Three Legged Dog“, gemixt mit Rock und Punk, improvisierte die Band bis zur letzten Nuance, fetzte ungestüm mit stampfenden Beats den Song „Tempted“ und hinterließ ein überzeugtes, aufgeheiztes Auditorium."

 

aus der RP 01/2018 UDO SPELLEKEN

Perry's Report

Vor fast ausverkauftem Haus fand das erste der drei für 2018 geplanten Blues-Konzerte

im Gelderner „Gasoline Blues Club“ im Freizeit Center Janssen statt.

 

Den Auftakt bildete die deutsch-britische Formation „Little Roger & The Houserockers“.

Schon seit 1993 ist diese „klassische“ Blues-Band unterwegs, zur Originalbesetzung

gehören der aus Norwich / England stammende Bandleader Roger Wade ( Gesang und

Mundharmonika ), seine Ehefrau Marion, eine gebürtige Euskirchenerin, die das

E-Piano bedient, sowie der geniale Gitarrist „T-Man“ Michalke. Neu hinzugekommen

im Verlauf der letzten Jahre sind Bassist Stefan Roffmann, der sowohl dem

Kontrabass  als auch der Bass-Gitarre die richtigen Blues-Töne entlockt, sowie der

Schlagzeuger Björn Puls. Michalke, Roffmann und Puls stammen aus dem Bonner Raum,

und Bonn ist auch die „home base“ dieser Band.

 

Im Verlauf ihres stürmisch umjubelten Auftritts wurde dem Publikum schnell klar,

dass diese Band sich der Vermittlung der klassischen Blues-Tradition widmet, wobei

sie durchaus eine beachtliche Spannweite vom Chicago-Blues ( Little Walter ) über den Westcoast-Blues ( George Harmonica Smith, William Clarke ) bis hin zum Boogie Woogie aufweist. Bei „Little Roger“ gehören sogar Blues-Klassiker aus den 40er und 50er Jahren zum Repertoire, wie zum Beispiel Stücke von Willy Nicks und Sonny Boy Williamson.

Doch es gab auch reichlich Gelegenheiten, Eigenkompositionen zu präsentieren, darunter

das originelle „Whiskey-drinking woman“, das Roger seiner „lady in red“ Marion

gewidmet hat.

 

In ihrer vom Publikum nach ca. 60 Minuten heftig eingeforderten Zugabe verabschiedeten

sich die „Houserockers“ dann mit 2 veritablen Boogie-Krachern von ihrer Premiere im

Gelderland. Nördlich von Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach hatte es die Band bis

heute abend noch nicht verschlagen, aber was den enormen emotionalen Zuspruch von

Seiten des Gelderner Publikums betrifft, so wird Geldern in ihrer Auftritts-Landkarte

einen Ehrenplatz einnehmen.

 

Der zweite Teil des Abends gehörte der im Jahre 2010 aus einer Hamburger Schüler-Band

entstandenen „modern Blues Band“ : „WellBad“. Um den charismatischen Frontmann

Daniel Welbat ( Gesang, akustische Giatrre ) herum gruppieren sich Lennard Eggers

(E-Gitarre), Joachim Refardt ( Piano, Akkordeon und Trompete ), Stefan Reich

( Kontrabass und Bassgitarre ) sowie der Schlagzeuger Jonas vom Orde. 

 

Ihre sehr eigenwillige und moderne Variante des Blues lässt sich eventuell dadurch

erklären, dass jeder „WellBad“ Musiker unterschiedliche Quellen und Wurzeln in der

populären Musikgeschichte der letzten 50 Jahre aufweist, die allesamt ihren Eingang

in den Sound der Band finden. So ähnelt ein Stück kaum dem nächsten in ihrer

Programmfolge,  und wer aufmerksam in ihren Sound hinein hörte, der bekam

Anklänge von so weit auseinander liegenden „roots“ wie Tom Waits, Joe Cocker,

Eric Burdon, Jazz-Rock, Fusion, Rage Against The Machine und sogar ( als eventuell

heimlicher Höhepunkt ? ) eine Sequenz aus Django Reinhardts Sinti-Swing in seinen

total überraschten Gehörgang. So war es auch nicht verwunderlich, dass es der gute alte Swing war, der den musikalischen Ablauf mehrerer Stücke ihres Programms dominierte.

 

Auch die überraschend extremen Unterschiede zwischen laut ( das kennt man ja zur

Genüge ) und leise ( höchst ungewöhnlich ) beeindruckten das Gelderner Publikum,

das überwiegender Meinung nach „so eine Band vorher noch nie gehört und gesehen hat“.

 

Die Kritiker der Fachblattes „Blues News“ beschreiben WellBads Musik als

„einen kauzigen Stilmix, der das Bluesfeeling in die Jetztzeit transportiert und keine Genregrenzen kennt.“

 

Nach mindestens 20 Stücken hatten die Gelderner Musikfans im „Gasoline Blues Club“ 

noch lange nicht genug und forderten WellBad lautstark zu mehreren Zugaben auf, die

sie bei ihrer Premiere im Gelderland auch bereitwillig gaben.

 

Nach Abschluss beider Auftritte war der überwiegende Teil des Publikums mächtig

beeindruckt von dieser gelungenen Kombination von traditionellem und modern-

experimentellem Blues. Die Präsentation einer solch hochkarätigen Kombination war dem Culturkreis-Team bisher auch noch nicht gelungen, und somit konnte ein weiterer Meilenstein in seiner neuen Wirkungsstätte aufgestellt werden.

 

Wir möchten an dieser Stelle auch schon einmal gerne an unseren nächsten Konzert-

Termin erinnern : Samstag, 10. März 2018. Es tritt ein guter, alter Bekannter auf,

der inzwischen schon länger an größere Hallen gewohnt ist und trotzdem noch einmal

gerne nach Geldern zurückkommt : Thorbjörn Risager & The Black Tornado aus

Kopenhagen.       

 

 

Stefan Perry 

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Kirchplatz 5 - 47608 Geldern

02831 - 89847

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Looking Back: Moondaze...

 

...and King of the World machten den Club fett!

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